Die Comunidad Danubio – Mexico besteht erst seit 1999. Die Menschen kommen ursprünglich aus der Region Chinandega im Norden Nicaraguas, an der honduranische Grenze, und sind ein Jahr nach der Hurrikan- Mitch-Katastrophe (1998) in den Süden gezogen, wo sie im Regenwald diese Gemeinde gegründet haben, nachdem sie in ihrer Heimat Haus und Hof verloren hatten.
Sie bekamen bei der Umsiedlung an den Rio San Juan im Regenwald Nicaraguas Unterstützung aus Österreich, deshalb nennt sich die Comunidad – richtig geraten! – Danubio-Mexico.

Comunidad Mexico-Danubio
Die Comunidad ist eine ländliche Gemeinde, die von der Landwirtschaft geprägt ist. Anbau: Zimt, Bananen, ein bisschen Viehwirtschaft und seit einigen Jahren auch Cacao (ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Firma Zotter aus der Steiermark). Weiters gibt es auch einen Kindergarten und eine Volksschule.

Caco-Anbau
Ein großer Nachteil ist, dass dieses Dorf oft wochenlang nur schwer erreichbar ist:

Die einzige Verbindung zur Hauptstadt

… und Alt genutzt!
8 Freiwillige aus dem Dorf nahmen die strapaziöse Anreise in Kauf – 2,5 Stunden Fussmarsch und dann eine abenteuerliche 10-Stunden-Fahrt nach Managua, mit einem der dort üblichen, desolaten Busse – und ließen sich unbezahlt zu Bibliothekaren ausbilden, um den Betrieb der Bibliothek zu gewährleisten.








